© Eva Maria Rehberg, Fotostudio Rehberg, 59609 Anröchte

Vuge, Anke

Über den/die Autor*in

Anke Vuge, geb. 1979 in Lippstadt, verheiratet, eine Tochter. 1997 schloss sie die Fachhochschulreife im Sozial- und Gesundheitswesen ab und ist seit 2000 als technische Zeichnerin im Mechanical Design tätig. Erste Veröffentlichung ihres Artikels »Extremfall« in der Anthologie »Lyrik und Prosa unserer Zeit«, Bd. 36 (2024) des Karin Fischer Verlags. Anschließend folgte das Sachbuch »Ich habe eine Psychose! Und nun?«, in dem sie ihre persönlichen Erlebnisse in der Klinik und im Alltag verarbeitet (Novum Verlag, 2025). – In »Momentaufnahmen« hat die Autorin die Höhen und Tiefen der letzten Jahre festgehalten. In dichterischer Form führt sie den Leser durch Humor und Witz, den Alltag und die Dunkelheit.


Ein kurzes Interview mit der Autorin:

Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
Ich hatte schon immer ein Fable fürs Schreiben, seien es Gedichte für das jährliche Weihnachtsfest im Kreise der Familie, Sprüche für Gästebücher bei einer Hochzeit, Kurzgeschichten oder einfach, um mich selbst mit einem Problem zu beschäftigen. Das Aufschreiben hilft mir oft, mich besser zu fokussieren oder schlicht einen Moment für die Ewigkeit festzuhalten.

Ist dies Ihre erste Veröffentlichung?
Nein, das ist mein zweites Buch, mein erstes Buch ist »Ich habe eine Psychose! Und nun?«.

Schreiben Sie schon länger?

Was waren Ihre Beweggründe, dieses Buch zu schreiben?
Ich habe schon viele Gedichte geschrieben. Momente aus meiner Kindheit, Erinnerungen aus meiner Zeit als Mutter und Ehefrau, sowie Situationen, die ich besonders fand und die mich dazu antrieben mich selbst zu reflektieren. Ich wollte mit diesem Buch jedem die Möglichkeit bieten, sich selbst an diese wichtigen Zeiten zu erinnern, darin zu schwelgen und sich selbst stellenweise zu hinterfragen.

Haben Sie bereits ein neues Buch in Planung?
Ja.

Können Sie schon etwas darüber verraten?
Ich habe vor, meine Erfahrungen und Erlebnisse als Mutter mit meiner Tochter zusammenzufassen. Es soll Eltern daran erinnern, was wirklich wichtig ist. Es soll die Eltern zum Nachdenken und auch zum Schmunzeln bringen.

Wo schreiben Sie am liebsten?
Bei den Gedichten schreibe ich gerne von Hand in der Natur, draußen im Garten oder unter einem Baum. Wenn es aber ein größeres Projekt ist, sitze ich meistens an einem festen Platz im Esszimmer. Ich habe leider kein Büro.

Haben Sie bestimmte Schreibrituale?
Nein, keine bestimmten. Eine Tasse Tee vorher zum Runterkommen.

Was lesen Sie selbst gerne für Bücher?
Das ist sehr unterschiedlich. Ich habe in der Vergangenheit viel Stephen King gelesen. So ziemlich alles, was er geschrieben hat. Ich mag aber auch lustige Bücher, wie sie Steffi von Wolff schreibt. 

Was ist Ihr Lieblingsbuch?
»Das Cafe am Rande der Welt« von John Strelecky. Es hat mich mehr oder weniger gefunden. Mein Blick fiel einfach drauf zu einer Zeit, wo ich viel über mich selbst nachdachte. Diese Buch ist ein wahrer Weckruf für jeden, der sich selbst wiederfinden möchte. Ich kann es nur jedem wärmstens empfehlen.

Welches Buch liegt aktuell auf Ihrem Nachttisch?
»Der Geist ist willig, der Körper chillig« von Steffi von Wolff.

Haben Sie manchmal Schreibblockaden? Was tun Sie, um diese zu lösen?
Ich denke jeder hat ab und an eine Schreibblockade. Ich versuche mich dann nicht unter Druck zu setzen. Meistens erzwinge ich dann nichts und mache etwas völlig anderes, bis ich wieder den Faden gefunden habe. 

Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?
Ich bin gerne draußen spazieren, male leidenschaftlich gerne mit Acryl, schreibe natürlich und treffe mich mit Freunden.

Dieses Interview darf unter Angabe der Quelle (Karin Fischer Verlag 2026) verwendet werden.

Home
Autor*innen
Bücher
Veröffentlichen
Search