© Johann Frick

nana

Über den/die Autor*in

»Nana« (Anna Reichert Zanetta), geboren in Zürich, aufgewachsen in einem malerischen Dorf. Schon früh liebte sie das Schreiben und hatte ein Faible für Sprachen, Mythologie, Philosophie und Theater. Nach dem Abitur Klavierstudium u. a. in Zürich und Lübeck; seit 2016 an mehreren Musikschulen tätig. Ausbildung zur Yogalehrerin. Für ihre drei Töchter liest, improvisiert oder schreibt sie fast täglich kürzere und längere Geschichten.


Ein kurzes Interview mit der Autor:in

Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
Ich habe schon als Kind und Jugendliche gerne geschrieben. Mein Lehrer in der Primarschule hat mich dabei immer sehr ermutigt. Er sagte einmal zu meiner Mutter: »Anna schreibt irgendwann mal ein Buch.« Das hat mich natürlich sehr geprägt. Auch Poesie, eigentlich Sprache ganz allgemein, hat mich schon früh fasziniert, und ich habe viel Zeit mit Reimen und Lesen verbracht.

Ist dies Ihre erste Veröffentlichung?
Die erste literarische Veröffentlichung, ja. Ich habe schon ein kleines Lehrmittel für Klavier und eine CD veröffentlicht.

Was waren Ihre Beweggründe, dieses Buch zu schreiben?
Nach der Geburt meiner dritten Tochter empfand ich einen sehr großen inneren Reichtum an Emotionen und Gedanken – sehr positiver, aber teilweise auch belastender Art. Meine Haikus sind zum Großteil in dieser Zeit entstanden, in der ich versucht habe, dieser Fülle einen poetischen Rahmen zu geben.

Haben Sie bereits ein neues Buch in Planung?
Ja, verschiedene – aber für eine zweite Haiku-Sammlung habe ich noch nicht genügend Material. 

Können Sie schon etwas darüber verraten?
Ich habe vor zwei Jahren ein Kinderbuch geschrieben, das ich sehr gerne irgendwann veröffentlichen würde. Daneben arbeite ich an weiteren, kürzeren Geschichten für Kinder sowie an einem Roman. Da bin ich aber noch nicht sicher, was davon einmal das Licht der Öffentlichkeit erblicken wird … 

Wo schreiben Sie am liebsten?
An ganz verschiedenen Orten. Sehr gerne schreibe ich im Zug, aber auch in Cafés oder zu Hause. Ich treffe mich, wenn möglich, mit anderen Schreibbegeisterten zum gleichzeitigen Arbeiten, solche Treffen erlebe ich immer als sehr inspirierend, motivierend und produktiv. 

Was lesen Sie selbst gerne für Bücher?
Vor allem deutsche Romane, neuerdings auch japanische Literatur (in Übersetzung, da ich leider kein Japanisch kann). Außerdem lese ich meinen Kindern oft vor und genieße es, ihnen auch meine eigenen Lieblingsbücher aus meiner Kindheit vorzulesen und diese so wiederzuentdecken.

Was ist Ihr Lieblingsbuch
»Le Petit Prince« von Antoine de Saint-Exupéry.

Haben Sie manchmal Schreibblockaden? Was tun Sie, um diese zu lösen?
Schreibblockaden kommen öfter vor, es fühlt sich dann an, als ob ich die Ideen krampfhaft »zusammenbasteln« müsste, und das fühlt sich für mich nicht richtig an. Da ich beruflich nicht auf das Schreiben angewiesen bin und keine Fristen einhalten muss, gönne ich mir den Luxus, dann einfach Zeit vergehen zu lassen. Erfahrungsgemäß kommt die Inspiration irgendwann von alleine zurück. Weil ich immer an mehreren Projekten gleichzeitig arbeite und auch noch weitere Ideen in der Hinterhand habe, kann ich auch jederzeit auf ein anderes Vorhaben ausweichen und einfach da weitermachen.

Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?
Das Schreiben ist für mich Freizeit und eine meiner liebsten Arten von »Me-time«. Ansonsten lese ich gerne oder mache Sport – und zugegeben, wenn ich abends Zeit habe, schaue ich sehr viele Serien, am liebsten Krimis … Die Grenzen zwischen meinem Beruf und meiner Freizeit sind für mich als Musikerin aber ebenfalls fließend. Freizeit mit meinen Kindern verbringen wir mit Vorlesen, verschiedenen Spielen, Malen, Singen, Puzzles und kleinen Ausflügen.

Dieses Interview darf unter Angabe der Quelle (Karin Fischer Verlag 2026) verwendet werden.

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